MSENSE® PDM

Online-Teilentladungsüberwachungssystem

Laut Ausfallstatistiken (z. B. CIGRÉ) sind über 60 % der Transformatorausfälle auf elektrische oder dielektrische Fehler zurückzuführen, von denen viele mit Teilentladungen in Verbindung stehen. Daher ist die Teilentladungserkennung ein wichtiges Diagnosewerkzeug zur Beurteilung des Zustands von Hochspannungsanlagen. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Wartung, wodurch kostspielige Ausfälle verhindert und die Lebensdauer der Anlagen verlängert werden können. MSENSE® PDM bietet eine flexible in ETOS® integrierte Monitoring Plattform. Die freie Konfiguration des Systems, einschließlich Sensortyp und -anzahl, ermöglicht eine Anpassung an individuelle Anforderungen.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  1. Früherkennung von Fehlern

  2. Vorbeugende Wartung

  3. Sicherheit und Risikominderung

  4. Intelligenteres Anlagenmanagement

  5. Qualitätssicherung

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Produktinformationen

Teilentladung: die versteckte Gefahr für Transformatoren

Unentdeckte Probleme bei der Herstellung, Schäden während des Transports und der Installation oder Alterungsprozesse der Isolierung können zum Auftreten von Teilentladungen führen. Bleibt diese Teilentladungsaktivität unbehandelt, kann sie zu einer fortschreitenden Degradation der Isolierung führen, was schließlich in einem katastrophalen Ausfall enden kann. Laut Ausfallstatistiken (z. B. CIGRÉ) sind über 60 % der Transformatorausfälle auf elektrische oder dielektrische Fehler zurückzuführen, von denen viele mit Teilentladungen in Verbindung stehen. Daher ist die Teilentladungserkennung ein wichtiges Diagnosewerkzeug zur Beurteilung des Zustands von Leistungstransformatoren. Die frühzeitige Erkennung von Teilentladungen ermöglicht eine rechtzeitige Wartung, wodurch kostspielige Ausfälle verhindert und die Lebensdauer der Anlagen verlängert werden können.

Wie Online-PDM Ihnen helfen kann

Die Online-TE-Überwachung bietet einen kontinuierlichen Echtzeit-Einblick in den Zustand von Isolationssystemen.

  • Früherkennung von Fehlern: Teilentladungen sind ein direkter Indikator für eine Verschlechterung der Isolierung. Die kontinuierliche Überwachung fungiert als Frühwarnsystem und identifiziert Schwachstellen in der Isolierung, bevor diese zu einem vollständigen Ausfall führen können.
  • Vorbeugende Wartung: Durch die Erkennung und Trendanalyse der TE-Aktivität im Zeitverlauf können Anlagenmanager Wartungsarbeiten proaktiv planen, ungeplante Ausfälle vermeiden, Reparaturkosten senken und die allgemeine Zuverlässigkeit des Systems verbessern.
  • Qualitätssicherung: Die TE-Messung ist ein grundlegender Qualitätskontrolltest, der während der Werksabnahme (FAT) und der Standortabnahme (SAT) durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Anlage frei von wesentlichen Herstellungs- oder Transportfehlern ist.
  • Sicherheit und Risikominderung: Die Verhinderung katastrophaler Ausfälle wie Transformatorexplosionen oder Brände ist für die Sicherheit des Personals und den Schutz der umliegenden Infrastruktur von größter Bedeutung. Die TE-Überwachung ist ein wichtiges Instrument zur Minderung dieser Risiken mit schwerwiegenden Folgen.
  • Intelligenteres Anlagenmanagement: Echtzeitdaten unterstützen bessere Entscheidungen über Wartung, Sanierung oder Austausch – wodurch die Lebensdauer der Anlagen verlängert und Investitionen optimiert werden.

MSENSE® BM + MSENSE® PDM: Eine Doppelstrategie für zuverlässige Transformatoren

Der Messanschluss der Durchführung dient als Anschlusspunkt für das System. Mit Hilfe spezieller Adapter können Teilentladungssignale aus diesem Anschluss extrahiert werden, ohne den Betrieb der Durchführung zu beeinträchtigen. Zur Kopplung wird eine Teilentladungskopplungseinheit (PDCU) an den Adapter angeschlossen. Koaxialkabel werden verwendet, um das PD-Messsystem anzuschließen und eine zuverlässige Signalübertragung zu gewährleisten. MR empfiehlt die Kombination von MSENSE® BM und MSENSE® PDM, um eine umfassende Überwachen zu realisieren.

Obwohl beide Systeme den Testanschluss der Durchführung zur Signalerfassung nutzen, dienen sie unterschiedlichen Zwecken: Das Durchführungsmonitoring konzentriert sich auf die Beurteilung des langfristigen Zustands der Durchführung durch Verfolgung von Änderungen der Kapazität (C1) und des Verlustfaktors (tan∂), während das TE-System in der Lage ist, Fehler sowohl innerhalb der Durchführung als auch im Inneren des Transformators frühzeitig zu erkennen.

Ultrahochfrequenzsensoren (UHF) erkennen elektromagnetische Strahlung im Gigahertz-Bereich (300 MHz bis 3000 MHz), die durch Teilentladungen im Inneren des Transformators erzeugt werden. Das Messprinzip basiert auf der Verwendung einer UHF-Antenne zur Messung der elektromagnetischen Emissionen einer TE-Quelle.

Dieser Sensortyp ist deutlich weniger anfällig für externe Störungen und eignet sich daher besonders für die zuverlässige Erkennung interner Teilentladungen. Er wird daher für neue Transformatoren empfohlen. Je nach Anwendung können Fenster- oder Schiebesensoren verwendet werden. Fenstersensoren werden für neue Transformatoranwendungen empfohlen, Schiebesensoren bieten eine Lösung für den Retrofit.

Teilentladung: die versteckte Gefahr für Transformatoren

Teilentladung: die versteckte Gefahr für Transformatoren

Unentdeckte Probleme bei der Herstellung, Schäden während des Transports und der Installation oder Alterungsprozesse der Isolierung können zum Auftreten von Teilentladungen führen. Bleibt diese Teilentladungsaktivität unbehandelt, kann sie zu einer fortschreitenden Degradation der Isolierung führen, was schließlich in einem katastrophalen Ausfall enden kann. Laut Ausfallstatistiken (z. B. CIGRÉ) sind über 60 % der Transformatorausfälle auf elektrische oder dielektrische Fehler zurückzuführen, von denen viele mit Teilentladungen in Verbindung stehen. Daher ist die Teilentladungserkennung ein wichtiges Diagnosewerkzeug zur Beurteilung des Zustands von Leistungstransformatoren. Die frühzeitige Erkennung von Teilentladungen ermöglicht eine rechtzeitige Wartung, wodurch kostspielige Ausfälle verhindert und die Lebensdauer der Anlagen verlängert werden können.

Wie Online-PDM Ihnen helfen kann

Die Online-TE-Überwachung bietet einen kontinuierlichen Echtzeit-Einblick in den Zustand von Isolationssystemen.

  • Früherkennung von Fehlern: Teilentladungen sind ein direkter Indikator für eine Verschlechterung der Isolierung. Die kontinuierliche Überwachung fungiert als Frühwarnsystem und identifiziert Schwachstellen in der Isolierung, bevor diese zu einem vollständigen Ausfall führen können.
  • Vorbeugende Wartung: Durch die Erkennung und Trendanalyse der TE-Aktivität im Zeitverlauf können Anlagenmanager Wartungsarbeiten proaktiv planen, ungeplante Ausfälle vermeiden, Reparaturkosten senken und die allgemeine Zuverlässigkeit des Systems verbessern.
  • Qualitätssicherung: Die TE-Messung ist ein grundlegender Qualitätskontrolltest, der während der Werksabnahme (FAT) und der Standortabnahme (SAT) durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Anlage frei von wesentlichen Herstellungs- oder Transportfehlern ist.
  • Sicherheit und Risikominderung: Die Verhinderung katastrophaler Ausfälle wie Transformatorexplosionen oder Brände ist für die Sicherheit des Personals und den Schutz der umliegenden Infrastruktur von größter Bedeutung. Die TE-Überwachung ist ein wichtiges Instrument zur Minderung dieser Risiken mit schwerwiegenden Folgen.
  • Intelligenteres Anlagenmanagement: Echtzeitdaten unterstützen bessere Entscheidungen über Wartung, Sanierung oder Austausch – wodurch die Lebensdauer der Anlagen verlängert und Investitionen optimiert werden.

MSENSE® BM + MSENSE® PDM: Eine Doppelstrategie für zuverlässige Transformatoren

Der Messanschluss der Durchführung dient als Anschlusspunkt für das System. Mit Hilfe spezieller Adapter können Teilentladungssignale aus diesem Anschluss extrahiert werden, ohne den Betrieb der Durchführung zu beeinträchtigen. Zur Kopplung wird eine Teilentladungskopplungseinheit (PDCU) an den Adapter angeschlossen. Koaxialkabel werden verwendet, um das PD-Messsystem anzuschließen und eine zuverlässige Signalübertragung zu gewährleisten. MR empfiehlt die Kombination von MSENSE® BM und MSENSE® PDM, um eine umfassende Überwachen zu realisieren.

Obwohl beide Systeme den Testanschluss der Durchführung zur Signalerfassung nutzen, dienen sie unterschiedlichen Zwecken: Das Durchführungsmonitoring konzentriert sich auf die Beurteilung des langfristigen Zustands der Durchführung durch Verfolgung von Änderungen der Kapazität (C1) und des Verlustfaktors (tan∂), während das TE-System in der Lage ist, Fehler sowohl innerhalb der Durchführung als auch im Inneren des Transformators frühzeitig zu erkennen.

Ultrahochfrequenzsensoren (UHF) erkennen elektromagnetische Strahlung im Gigahertz-Bereich (300 MHz bis 3000 MHz), die durch Teilentladungen im Inneren des Transformators erzeugt werden. Das Messprinzip basiert auf der Verwendung einer UHF-Antenne zur Messung der elektromagnetischen Emissionen einer TE-Quelle.

Dieser Sensortyp ist deutlich weniger anfällig für externe Störungen und eignet sich daher besonders für die zuverlässige Erkennung interner Teilentladungen. Er wird daher für neue Transformatoren empfohlen. Je nach Anwendung können Fenster- oder Schiebesensoren verwendet werden. Fenstersensoren werden für neue Transformatoranwendungen empfohlen, Schiebesensoren bieten eine Lösung für den Retrofit.

MSENSE® PDM
Systemübersicht

MSENSE® PDM | Systemübersicht

Overview Overview

Flexible Erkennungsmethoden

Elektrische TE-Erkennung

Diese Erkennungsmethode nutzt den Messanschluss der Durchführung für die Kopplung. Diese Konfiguration entspricht der IEC 60270 und misst die Entladungen des TE-Ereignisses. Dieses System ist besonders einfach zu installieren, da lediglich ein zugänglicher Messanschluss der Durchführungen erforderlich ist und eignet sich dadurch besonders für bestehende Trafo Designs sowie für die Implementierung im Retrofit.

UHF TE-Erkennung

Diese Methode verwendet spezielle UHF-Sensoren, die am Transformatorkessel installiert werden und die die elektromagnetische Signatur der TE-Aktivität erfassen. Sie ist weniger anfällig für Umgebungsstöreinflüsse und liefert genauere Ergebnisse besonders in Umgebungen mit hohen Störpegeln wie z.B. Konverter Anwendungen. Sie eignet sich sowohl für neue Transformatoren, bei denen UHF-Sensoren direkt in dielektrische Fenster integriert sind, als auch für Nachrüstungen mithilfe von Schiebesensoren für die Installation in geeigneten Ölablassschiebern.

Weitere Erkennungsmethoden

Neben den primären Erkennungsmethoden gibt es zusätzliche Verfahren, um die Systemeinsicht und die diagnostischen Fähigkeiten zu erweitern. Akustische Sensoren werden direkt an der Kesselwand des Transformators installiert und erfassen die akustische Signatur der TE-Aktivität. HFCT (Hochfrequenz-Stromwandler) können am Erdungspunkt des Transformators angebracht werden und Impulse aus dem Erdungspfad erfassen. TEV-Sensoren (Transient Earth Voltage) messen TE-Ströme, die sich entlang der Oberfläche metallischer Gehäuse ausbreiten, und werden typischerweise an Kabelkästen von Transformatoren oder an Mittelspannungsschaltanlagen installiert.

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