Das Durchschnittsalter der Transformatoren, die weltweit im Einsatz sind, liegt inzwischen bei rund 40 Jahren. Gerade in Europa und in den USA, wo ein Großteil der Stromnetze in den 1960er und 1970er Jahren entstanden, sind sie häufig sogar noch älter. Diese alten Transformatoren durch neue zu ersetzen ist nicht nur teuer, sondern wegen der aktuell sehr langen Lieferzeiten kurzfristig auch gar nicht möglich. Immer mehr Betreiber fragen sich also, wie sie die betagten Betriebsmittel weiterhin sicher und effizient nutzen können.
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Impulse
- Impulse Übersicht
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Transformatorhersteller
- Was Trafohersteller über den rONT sagen
- Südamerikas Champions der Energiewende
- Traktions-Transformatoren – Zukunft auf der Schiene
- Zeit der Giganten: XXL-Trafos für mehr Strom
- „Reinhausen ist lieferfähig!“
- Umsteller mit Übergröße
- Die weltweit leistungsstärksten Trafos für 1.100-kV-HGÜ-Leitung in China
- „Mit dem RONT befinden wir uns in einem Wachstumsmarkt“
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Digitalisierung
- Mit Künstlicher Intelligenz zu effizienteren Netzen
- Upgrade für die Stromnetze der USA
- Wenn die KI mitdenkt
- myReinhausen: Die zentrale digitale Kundenplattform von MR
- Warum Datacenter niemals ausfallen (dürfen)
- Automatisierung? Aber (cyber-)sicher!
- Remote Solutions: Profi-Hilfe aus der Ferne
- „Die Digitalisierung der Stromnetze funktioniert nur mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen“
- Warum digitalisieren Sie Ihre Transformatoren? Drei Fragen an Rúnar Svavar Svavarsson.
- 6 Herausforderungen, 6 Lösungen – Intelligente Sensoren für zuverlässige Trafos
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Energiewende
- rONT goes Brazil
- 5 Thesen zur Energiewende
- Der rONT ist das perfekte Betriebsmittel, um die Spannungsprobleme in unserem Verteilnetz zu lösen
- So werden Trafos nachhaltiger
- 940 Tonnen Stromverteiler
- Sonnige Aussichten: kommunale Solarspeicher
- Vier Gründe, warum geregelte Verteilnetze die Zukunft sind
- „Die Energiewende findet in den Verteilnetzen statt“
- Fünf Thesen zur Zukunft der Stromnetze
- Speichern auf allen Netzebenen
- Prüfsysteme für die Energiewende
- Klimawandel, Energiewende und die Zukunft der Stromnetze?
- Neues Design für Strommasten
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Wind- und Sonnenenergie
- Die Nordsee als grünes Kraftwerk Europas
- Sicherer Sahara-Strom für die Insel
- Sind Windparks die neuen Kraftwerke?
- Gleichstrom auf allen Netzebenen
- Die MSCDN-Anlage – der neue „Kraftwerksgenerator“ für stabile Netze
- Sauberes Stromnetz mit Hochfrequenz-Filtern
- Wetterfeste Kabelprüfung für Offshore-Windparks
- RONTs für Australiens Verteilnetze
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Lebensdaueroptimierung
- Transformatoren am Limit: Wie ein digitales Retrofit die Lebensdauer verlängert
- Maximaler Schutz gegen Lichtbögen
- Top Service für ein langes Trafoleben
- Präzise Zustandsbewertung von Transformatoren mit TESSA® APM
- Digitaler Trafocheck – MR schult im Stahlwerk von thyssenkrupp
- Wie die ISO 55000 das Asset Management erleichtert
- Schlaues Flottenmanagement für Transformatoren
- Retrofit: Bushing-Monitoring für Phasenschieber
- Retrofit: Mit neuen Stufenschaltern leben alte Trafos länger
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Stromversorgung in der Industrie
- Wenn jede Sekunde zählt: wie MR bei Stromausfällen in der Industrie helfen kann
- Mehr Strom für Phoenix
- Das Beste aus grünem Wasserstoff herausholen – mit bewährten MR Lösungen
- Abwasser erzeugt Energie
- Der regelbare Ortsnetztrafo ist die Waffe der asiatischen Industrie im Kampf gegen schwankende Netze
- Schluss mit den Oberschwingungen in der Industrie
- Elektronik in der Schifffahrt: immer saubere Netze
- Globalisierung
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Transformatoren am Limit: Wie ein digitales Retrofit die Lebensdauer verlängert
Weltweit werden Transformatoren immer älter und müssen dabei mehr leisten als jemals zuvor. Wie lange geht das noch gut? Mit einem digitalen Upgrade von MR können Betreiber ihre Betriebsmittel besser steuern, überwachen und sogar ihre Lebenszeit verlängern.
Transformatoren am Limit: Wie ein digitales Retrofit die Lebensdauer verlängert
Weltweit werden Transformatoren immer älter und müssen dabei mehr leisten als jemals zuvor. Wie lange geht das noch gut? Mit einem digitalen Upgrade von MR können Betreiber ihre Betriebsmittel besser steuern, überwachen und sogar ihre Lebenszeit verlängern.
Kann die Digitalisierung helfen, den Betrieb alter Transformatoren zu sichern? Um das zu beantworten, ist es wichtig zu verstehen, was einen Transformator altern lässt. Es gibt viele Faktoren, die für den Alterungsprozess verantwortlich sind. Doch eine entscheidende Größe für die Lebensdauer stellt die thermische Belastung dar. Sie ist abhängig von der Beanspruchung im Betrieb aber auch äußeren Einflüssen wie etwa Blitzeinschlägen. Zu hohe Temperaturen beschleunigen die Alterung des Isolationspapier in den Wicklungen und setzen auch im Isolieröl komplexe Zersetzungsprozesse in Gang. Dabei entstehen Säuren und Gase, die ihrerseits wieder Alterungsprozesse beschleunigen, indem sie etwa Kontakte oxidieren lassen. Ein wahrer Teufelskreislauf also.
Volle Kontrolle über die Transformatorenkühlung
Ein entscheidender Hebel, die Lebensdauer eines Transformators zu verlängern, ist also die präzise Kontrolle der Temperatur. Vor dem Hintergrund, dass die Transformatoren durch die Integration von Wind- und Solarstrom in die Netze immer stärker beansprucht werden, wird dies ohnehin immer wichtiger. Christian Hofmeister, Project Manager Service Solutions bei MR erklärt: „In den Umspannwerken die Mittel- und Niederspannung verbinden, waren die Trafos über Jahrzehnte nur zu 20 bis 30 Prozent ausgelastet, heute sehen sie Lasten, denen sie in ihrem ganzen Leben zuvor niemals ausgesetzt waren.“
„Eine optimale Auslastung des Transformators, ist nur möglich, wenn man ausreichend Daten über den Zustand des Transformators hat.“
Christian Hofmeister, Project Manager Service Solutions bei MR
Ein intelligentes Temperaturmanagement ist damit wichtiger denn je. Alte Systeme setzten auf einfache Bimetall-Thermostate, um die Kühlung zu steuern – die sind zwar bewährt, aber ungenau. Mit feineren Sensoren und Software lässt sich die Temperatur in den Wicklungen sehr viel genauer bestimmen und regeln. Und durch eine intelligente Steuerung werden Transformatoren vorausschauend gekühlt, nämlich dann, wenn hohe Lasten zu erwarten sind. Der Effekt: Die Wicklungen altern langsamer und auch das Risiko für chemische Zersetzungen im Isolieröl sinkt. Und wer die Temperatur besser beherrscht, kann auch den Betrieb optimieren und kurzfristige Überlasten zulassen, um das Netz besser zu steuern. „Eine intelligente Steuerung der Kühlanlage und eine optimale Auslastung des Transformators, ist aber erst möglich, wenn man ausreichend Daten über den Zustand des Transformators hat“, erklärt Hofmeister.
ETOS® - die Automatisierungslösung für Leistungstransformatoren
Mit ETOS® – einer offenen Automatisierungslösung für Leistungstransformatoren – und einem breiten Portfolio an Sensoren zur Erfassung relevanter Betriebsdaten an kritischen Punkten im Transformator bietet MR ein umfassendes System zur intelligenten Echtzeitüberwachung und zur Steuerung zentraler Komponenten wie der Kühlanlage. Das ETOS®-System ist modular aufgebaut und so konzipiert, dass es sich problemlos im Rahmen eines Retrofits nachrüsten lässt. Hofmeister erklärt: „Es ist uns wichtig, dass der Kunde genau die Funktionen bekommt, die er braucht. Je nach Auslastung können die Ansprüche an das System unterschiedlich sein, deshalb legen wir jedes ETOS®-System individuell aus.“
Retrofit-Projekt: Im Umspannwerk Meuselwitz hat MITNETZ STROM zwei Transformatoren mit intelligenten Sensoren ausgestattet, bevor die ETOS®-Schaltschränke installiert wurden.
Bereit für die Zukunft: Die Einrichtung und Inbetriebnahme der ETOS®-Schaltschränke dauerte nur fünf Tage.
Beispiel MITNETZ STROM
MITNETZ STROM, der größte Verteilnetzbetreiber Ostdeutschlands, hat sich für einen solchen Retrofit entschieden und zwei Leistungstransformatoren im Umspannwerk Meuselwitz mit dem ETOS®-System ausgerüstet. Die Nachrüstung umfasste intelligente Sensoren, ein präzises Temperaturmanagement, die vibroakustische Überwachung des Stufenschalters sowie einen elektronischen Luftentfeuchter. Die Retrofit-Arbeiten durch die MR-Techniker dauerten lediglich fünf Tage. Angesichts steigender Anforderungen durch erneuerbare Energien und Elektromobilität bietet diese Digitalisierungslösung eine kosteneffiziente Alternative zum Austausch alter Transformatoren. Das bestätigt auch Jan Schönfeld, Asset Manager bei MITNETZ STROM: „Das Nachrüsten mit Elektronik und Sensorik ist deutlich weniger aufwendig als der Abbau, der Abtransport und der Einbau eines neuen Transformators.“
„Das Nachrüsten mit Elektronik und Sensorik ist deutlich weniger aufwendig als der Abbau, der Abtransport und der Einbau eines neuen Transformators.“
Jan Schönfeld, Asset Manager bei MITNETZ STROM
Von einer Zeit- zu einer zustandsbasierten Wartung
Durch die Digitalisierung ist es nicht nur möglich den Betrieb des Transformators zu optimieren und damit die Alterungsprozesse zu verlangsamen. Hofmeister erklärt: „Dadurch, dass man digitalisiert und viele Daten hat, ist es möglich von einer zeitbasierten periodischen Wartung auf eine zustandsbasierte Wartungsstrategie zu wechseln.“ Statt zu starren Wartungsintervallen wird der Transformator auf Basis realer Zustandsdaten gewartet. Durch die kontinuierliche Erfassung relevanter Betriebsgrößen – etwa Temperatur, Feuchtigkeit oder Gasbildung im Öl – und die Kombination mit intelligenter Analytik können Betreiber nicht nur Schäden vermeiden, sondern auch Wartungskosten senken und die Einsatzzeit ihrer der Transformatoren deutlich verlängern.
In drei Schritten zum digitalen Transformator
MR bietet mit der Automatisierungslösung ETOS® in Kombination mit einem breiten Portfolio von Sensoren und Schutzeinrichtungen ein modulares System, mit dem sich Transformatoren jederzeit nachrüsten lassen. Die Retrofits werden von zertifizierten und speziell geschulten Servicetechnikern umgesetzt.
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Ein MR-Experte schafft sich im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung ein Bild vom Zustand der Betriebsmittel, erfasst bestehenden Transformatoren-Daten und führt bei Bedarf Messungen durch. Alternativ kann der Experte virtuell per Smartphone oder Tablet durch das Umspannwerk geführt werden – die Bestandsaufnahme erfolgt dann aus der Ferne.
Schritt 2: Konfiguration & Planung
Im nächsten Schritt entwickeln die MR-Experten ein individuell auf die Kundenanforderungen zugeschnittenes Digitalisierungspaket. Die Retrofit-Arbeiten werden zudem minutiös geplant, damit vor Ort ein reibungsloser Ablauf im geforderten Zeitrahmen möglich ist.
Schritt 3: Umsetzung des Retrofits
Zum festgesetzten Termin bringen die MR-Servicetechniker alle Komponenten, Materialien und Werkezeuge mit, die für den Retrofit erforderlich sind. Die Betreiber müssen nur den Transformator vom Netz nehmen, damit die Arbeiten durchgeführt werden können. Nach Abschluss des Retrofits kann der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Wir sind für Sie da. Und dort.
Auf der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner?
Sie haben ein Anliegen, aber wissen nicht, an wen Sie sich wenden sollen? In unserer Kontaktübersicht werden Sie fündig. Im Falle einer technischen Betriebsstörung steht Ihnen unser 24/7 Support jederzeit zur Verfügung.
Willkommen bei myReinhausen
myReinhausen ist die zentrale, digitale Kundenplattform der MR. Kunden erhalten auf myReinhausen Zugang zu kundenspezifischen MR Informationen, sowie zu zahlreichen kostenlosen Funktionen rund um das MR Portfolio.
myReinhausenWerden Sie Teil der Reinhausen Familie
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ReinhausenShop: Jederzeit geöffnet
Der ReinhausenShop bietet Ihnen rund um die Uhr Zugang zu ausgewählten MR-Produkten für Leistungstransformatoren. Bestellen Sie einfach, schnell und online – mit Sofort-Angeboten und transparenter Preisgestaltung.
Behalten Sie shop.reinhausen.com im Blick – das Online-Portfolio wird laufend erweitert.
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