29.07.2019

Richard Scheubeck zum Ehrensenator der OTH Regensburg ernannt

Im Bild Helmut Matschi, Prof. Dr. Birgit Rösel, Richard Scheubeck, Prof. Dr. Wolfgang Baier (v.l.n.r.). Foto: OTH Regensburg / Florian Hammerich
Im Bild Helmut Matschi, Prof. Dr. Birgit Rösel, Richard Scheubeck, Prof. Dr. Wolfgang Baier (v.l.n.r.). Foto: OTH Regensburg / Florian Hammerich

Verdienste des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Scheubeck-Jansen Stiftung gewürdigt.

Richard Scheubeck ist neuer Ehrensenator der OTH Regensburg. Die offizielle Verleihung des Titels fand vergangenen Freitag, 26. Juli, an der OTH Regensburg anlässlich der Sitzung des Hochschulrats der OTH Regensburg statt. Entschieden hat über die Vergabe der Ehrensenatorwürde der Senat der OTH Regensburg, auf Vorschlag der Hochschulleitung. „Richard Scheubeck hat sich außerordentlich um die OTH Regensburg verdient gemacht. Inzwischen verdanken wir ihm drei Stiftungsprofessuren in hochinnovativen Zukunftsbereichen,“ würdigte Prof. Dr. Birgit Rösel, Vorsitzende des Senats, dessen Verdienste. Die OTH Regensburg zählt bislang zehn Ehrensenatoren, darunter zum Beispiel Dipl.-Betriebswirt Hans-Jürgen Thaus, stellvertretender Vorstandsvorsitzender a.D. der Krones AG, oder Prof. Dr. Friedrich Mielke, Begründer der Scalalogie (=Treppenkunde) und Initiator des Friedrich-Mielke-Instituts für Scalalogie an der OTH Regensburg. Richard Scheubeck ist aktuell der elfte Ehrensenator an der OTH Regensburg. Richard Scheubeck: „Ich fühle mich durch die Auszeichnung sehr geehrt und gewürdigt. Ich bin stolz, damit ein Teil der OTH Regensburg zu sein. Dabei ist mir bewusst, dass ich diese besondere Auszeichnung stellvertretend für die Scheubeck-Jansen Stiftung entgegennehme.“

Richard Scheubeck ist Diplom-Kaufmann, Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Scheubeck-Jansen Stiftung. „Die Scheubeck-Jansen Stiftung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2001 der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Erziehung in der Region verschrieben. Förderschwerpunkt ist der MINT-Bereich in der Region“, erklärt Scheubeck. Deshalb vergibt die Stiftung zum Beispiel Stipendien für „Talente aus der Praxis“, die nach einer abgeschlossenen Ausbildung ein technisches Studium beginnen. „Das fördert das Studieninteresse junger Menschen in den MINT-Fächern und kommt den Hochschulen zugute“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg. „Die OTH Regensburg erfährt zudem besonders große und direkte Unterstützung durch mittlerweile drei Stiftungsprofessuren der Scheubeck-Jansen Stiftung.“

Drei Stiftungsprofessuren

Die erste Stiftungsprofessur erhielt die OTH Regensburg bereits 2001 im Gründungsjahr der Stiftung für das Lehrgebiet Sensorik. „Dank dieser Stiftungsprofessur konnten wir unsere Kompetenzen in dieser wichtigen Schlüsseltechnologie ausbauen und auf eine breite Basis stellen“, betont der Präsident der OTH Regensburg. „Es war der Startpunkt für die Entwicklung des Sensorik-Clusters, Impulsgeber für den Studiengang „Sensorik und Analytik“ und zugleich auch Grundstein für das Sensorik-ApplikationsZentrum, das wir im März 2010 einrichteten. Inzwischen sind hier 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.“

Als zweite Stiftungsprofessur folgte im Jahr 2012 eine Professur für den Studien- und Forschungsbereich Biomedical Engineering einschließlich einer wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle. Die Professur wurde mit dem Lehrgebiet Biofluidmechanik ausgeschrieben und besetzt. Zugleich sollte mit der Stiftungsprofessur die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der OTH Regensburg und der Universität Regensburg gefördert werden. Deshalb wurde bei der damaligen Vertragsunterzeichnung mit der Scheubeck-Jansen Stiftung zugleich eine Vereinbarung zwischen OTH Regensburg und Universität Regensburg unterzeichnet, in der die Einrichtung des gemeinsamen Regensburg Center of Biomedical Engineering geregelt und beschlossen wurde.

Die dritte Stiftungsprofessur wurde für das Lehrgebiet „Künstliche Intelligenz in der additiven Fertigung“ vereinbart, ebenfalls mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle. „Auch hier greift die Scheubeck-Jansen Stiftung wieder ein innovatives Zukunftsthema auf“, ist sich Prof. Dr. Rösel, die Vorsitzende des Senats sicher. „Senat und Hochschulleitung sind daher überzeugt, dass auch diese dritte Professur ähnliche Impulse setzen und vergleichbare Entwicklungen anstoßen wird.“

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