05.09.2016

FAMILIEN. UNTERNEHMEN. GEMEINSAM SIND WIR STARK.


Wer sich für MR als Arbeitgeber entscheidet, kommt um zu bleiben – oft ein ganzes Leben lang. Nicht nur das: Längst hat es auch Tradition, dass an vielen Standorten der Reinhausen-Gruppe in aller Welt gleich mehrere Mitglieder ein- und derselben Familie ihr berufliches Zuhause finden. Ehemänner und Ehefrauen, Mütter und Töchter, oder Väter und Söhne - wie Alan und Grant Brown.

Kreuz und quer durch das australische Outback, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Tahiti und Vanuatu: Die weit verstreuten Ziele des Vater-Sohn-Teams klingen nach Globetrotter- und Südseeträumen. Aber man sollte sich nicht täuschen, stets haben die Auftraggeber hohe Erwartungen und häufig sind die Einsatzbedingungen hart. So müssen Alan Brown und der 22-jährige Grant oft bei Außentemperaturen bis 60 °C und atemberaubender Luftfeuchtigkeit von 90 % arbeiten. Besonders anstrengend wird das, wenn ihre Auftraggeber nur sehr geringe Stillstandszeiten für Wartungsmaßnahmen vorsehen.

Diesmal haben die beiden Glück: Im Henderson-Umspannwerk nahe der neuseeländischen Großstadt Auckland räumt man ihnen immerhin vier Tage dafür ein, mehrere Lastumschaltereinsätze (LUE) eines 100 MVA-Transformators zu warten und dessen 1973 hergestellten MA7-Motorantrieb durch einen modernen TAPMOTION® ED zu ersetzen. Regelmäßig und sorgfältig gepflegt können die hier verbauten Schalter noch viele Jahre in Betrieb bleiben.

Es ist ein milder Herbsttag bei 25 °C und wolkenlosem Himmel. Alan und Grant arbeiten in einem gut belüfteten Betriebsraum des Umspannwerks. „Ein Luxus“, sagt Grant, während er geduldig den Lastumschaltereinsatz aus einem OILTAP® ausbaut, „ich mag es lieber, wenn es kühl ist.“ Grant legt die Schalter-Komponenten zusammen mit dem Gehäuse des Lastumschalters fein säuberlich auf einer Arbeitsbank aus, dann ersetzt er vorsichtig die Kupferkontakte und tauscht die alten Litzen gegen neue. Sämtliche Arbeitsschritte vollziehen sich ruhig und mit großer Umsicht. Das ist gut so, denn Alan überwacht in der Zwischenzeit das Herausheben eines weiteren LUE, der komplett überarbeitet werden soll. Insgesamt verfügt der Transformator über drei Laststufenschalter, die alle gewartet werden müssen. Alan beobachtet, wie das Gerät mit einer Seilwinde aus dem Ölgefäß herausgehoben wird, anschließend überprüft er den vorsichtig auf dem Betonboden abgestellten LUE.

„Wir tragen hier ziemlich viel Verantwortung“, sagt Alan Brown. „Wenn der überholte Transformator wieder in Betrieb geht, wissen wir, dass wir unseren Job gut und richtig gemacht haben.“ Alan arbeitet schon seit 18 Jahren als Service-Techniker bei MR. „In vielen Unternehmen ist man nur eine Nummer, bei MR dagegen fühlt man sich als Teil der Familie“, resümiert er seine Erfahrung.

Sein Sohn Grant ist erst vor Kurzem von einer vierwöchigen Schulung zur Zertifizierung als Premium Service Provider aus Regensburg nach Australien zurückgekehrt. Zu MR kam er vor fünf Jahren, direkt nach seinem Schulabschluss. „Die Arbeit als Service-Techniker ist mir lieber, als nur vor dem Computer zu sitzen“, erklärt er. „Alan sehe ich inzwischen manchmal einfach nur als Arbeitskollegen, nicht als Vater. Als jemandem, mit dem man auch gerne ein Bier trinken geht, wenn der Auftrag erledigt ist.“