25.09.2017 | Essen


    Essen in China

    Das chinesische Essen ist wirklich lecker! Man gewöhnt sich schnell daran und auch das „Stäbchenessen" geht mit ein bisschen Übung schnell relativ gut. Das Besondere hier ist die Vielfalt. Es gibt aus jeder Region Chinas unterschiedliche Spezialitäten: zum Beispiel „Hot Pot“ (Fondue) aus Sichuan und auch japanisch, thailändisch, vietnamesisch usw. wird gerne gegessen. Reis- oder Nudelgerichte mit Fleisch, Gemüse, Tofu, Fisch oder Meeresfrüchten sind überall zu bekommen.

     

     HotPot

     Fischgericht

     Mein Frühstück

     

    Das Frühstück hier ist warm. Man isst Nudelsuppe, deftige Pfannkuchen oder „Baozi“, mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen.

     

     Shared Plate

     Baozi

     Jiaozi

     

    Eine Besonderheit der Shanghai-Küche sind die „Jiaozi“. Das sind sehr dünne Teigtaschen, meistens mit Fleisch, Shrimps oder Gemüse gefüllt, die in Essig getaucht werden. Bei einem Event in einem kleinen Restaurant konnte ich diese sogar selber machen.

     

     Film: Jiaozi selber machen

     

    Chinesische „Schmankerl“ wie Hühnerfüße, Blut, Schweineohren und Ähnliches überlasse ich gerne meinen Kollegen. Zumindest ein paar ungewöhnliche Gerichte hab ich aber schon probiert: wie zum Beispiel Aal, Lotus, Qualle oder Seegurke.

     

     Japanisch: Reis mit Schnitzel

     Nudelgericht (scharf)

     Nudelgericht (frisch)

     

    Auch aus sozialer Sicht lassen sich ein paar Unterschiede feststellen: Ein gemeinsames „Guten Appetit“ gibt es hier nicht, sobald die ersten Gerichte kommen, wird angefangen zu essen. Die Rechnung kommt schon am Anfang oder während des Essens. Schlürfen ist erlaubt und dass man beim Essen nebenbei aufs Handy schaut und Filme ansieht oder Nachrichten schreibt, ist ganz normal.

    Auch wenn ich schon ein paar Lieblingsgerichte gefunden habe, freue ich mich immer was Neues zu probieren und das gemeinsame Mittagessen mit meinen Kollegen ist jeden Tag ein schönes Erlebnis.