Können, Köpfchen und eine ordentliche Portion Hartnäckigkeit – damit half der 23-jährige FH-Student Armin Burghauser der Maschinenfabrik Reinhausen (MR), künftig eine Menge Geld zu sparen.
Während seines fünfmonatigen Praktikums in der technischen Konstrukton programmierte der gebürtige Regensburger eine Software, mit der sich daumendicke Kupferleitungen deutlich zeitsparender biegen lassen. Der künftige Maschinenbauer ist durch seinen Vater – ebenfalls Ingenieur - familiär vorbelastet. Was in der Kindheit mit einem Märklin-Metallbaukasten begann, führte mittlerweile ins 7. Semester der Fachrichtung Fahrzeugtechnik. „Ein besonders interessantes Gebiet: Von der Elektronik bis zur Fahrzeugdynamik bietet diese Sparte eine spannende Mischung“, sagt Burghauser. Auch in seiner Freizeit sitzt er gerne vor dem Computer. Dann allerdings bei einem Strategiespiel. Sonst ist er auf dem Mountainbike unterwegs oder erkundet die Regensburger Kneipenszene. Christian Pircher, Leiter der MR-Konstruktionsabteilung, freut sich: „Wir haben durchwegs sehr gute Erfahrungen mit dem Ingenieurnachwuchs gemacht und vergeben pro Jahr sechs Praktika. Außerdem erteilen einige unserer Mitarbeiter CAD-Kurse an der FH.“ Für Armin Burghauser zahlt sich sein Einsatz - vier Monate reine Programmierzeit – jetzt doppelt aus. Zum einen erhält er von MR einen 1000-Euro-Anerkennungsscheck, zum anderen kann er das Projekt zur Diplomarbeit ausbauen.