17.07.2017

Scheubeck-Jansen Stiftung verleiht BesTec-Preis 2017 an Schulen und Kindertageseinrichtungen

Ausgezeichnete Wege zur Wissensvermittlung

Die stolzen BesTec-Preisträger zusammen mit Vertretern der Scheubeck-Jansen Stiftung und der IHK Regensburg
Die stolzen BesTec-Preisträger zusammen mit Vertretern der Scheubeck-Jansen Stiftung und der IHK Regensburg

Am 13. Juli 2017 verlieh die Scheubeck-Jansen Stiftung in Zusammenarbeit mit der IHK Regensburg zum achten Mal den etablierten BesTec-Preis. Insgesamt wurden 14 Schulen und Kindertageseinrichtungen aus der ganzen Oberpfalz für ihre herausragenden Projekte zur Wissensvermittlung technisch-naturwissenschaftlicher Themen prämiert. Vom Kindergarten bis zum Gymnasium, von Mitterteich bis Cham – alle hatten das gleiche Ziel und gingen mit großem Engagement an die Umsetzung ihrer Projekte.

Mit Titeln wie „Ein Tag ohne Strom in der KITA“, „Es werde Licht“ über „Datenübertragung aus der Stratosphäre“ bis hin zum Bau eines Elektro-Quads wurden im Rahmen des Unterrichts herausragende Projekte realisiert.

Erstmalig wurden in diesem Jahr zwei Sonderpreise für jahrgangsübergreifende Kooperationen zwischen Schularten verliehen. Ein Preis wurde gemeinsam an die Mittelschule Neustadt a.d. Waldnaab (5. Jahrgangsstufe) und an die Gustav-von-Schlör-Schule Weiden (12. Jahrgangsstufe, FOS) vergeben. Die Schüler der Mittelschule bekamen im Projekt „Robotik – Schüler programmieren einen Roboter“ spielerisch die Grundlagen der Computerprogrammierung vermittelt und wurden von der FOS mit Wissen und Hardware unterstützt. Ein weiterer Sonderpreis ging an die Mittelschule Wiesau, die ihr Projekt „Geheimschatulle“ gemeinsam mit der Berufsschule Wiesau umsetzen konnte und die Schüler dabei frühzeitig Einblick in den Schulalltag der Berufsschule erhalten haben.

„Es ist jedes Jahr eine Freude für die Jury, die Preisträger auszuwählen und sich die beeindruckenden Ideen bei der Preisverleihung live anzusehen. Egal in welcher Altersklasse – alle realisieren mit viel Engagement und Leidenschaft ihre Projekte. Deshalb ist der BesTec-Preis eine wichtige Auszeichnung und Wertschätzung aller Beteiligten. Die beiden Sonderpreise zeigen, dass unser Preis auch Ansporn ist, neue Wege anzudenken,“ so Susanne Scheubeck (Vorstand der Scheubeck-Jansen Stiftung). Mit dem BesTec-Preis soll der Unterrichtserfolg in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) nachhaltig gefördert werden. Deshalb sind für die Jury bei der Auswahl der Preisträger die Wege und Initiativen zur Wissensvermittlung von entscheidender Bedeutung. Die unterschiedlichen Ideen und Projekte, die durch die Vielfalt an Schulen und Tageseinrichtungen entstehen, sind das Besondere des BesTec-Preises. Die MINT-Fächer spielen in vielen Berufen und Studiengängen eine große Rolle und eine Förderung dieser Inhalte ist in jeder Altersstufe sinnvoll, da qualifizierte Fachkräfte in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen ganz wesentlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind. Dieser Aspekt ist für die mit der Maschinenfabrik Reinhausen verbundenen Scheubeck-Jansen Stiftung sehr wichtig. Prämiert wurden bis zu drei innovative und nachhaltige Projekte, die an einer der teilnehmenden Schularten bzw. Bildungsstufen in der Oberpfalz durchgeführt wurden. Insgesamt steht ein Preisgeld von 10.000 EUR zur Verfügung, das von den Preisträgern für ein weiteres MINT-Projekt innerhalb eines Jahres verwendet werden soll. Die eingereichten Vorschläge wurden hinsichtlich der Kategorien Projektidee, -umsetzung, -präsentation und Nachhaltigkeit bewertet.

Scheubeck-Jansen Stiftung: Seit ihrer Gründung 2001 widmet sich die Scheubeck-Jansen Stiftung der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Erziehung in der Region. Zahlreiche Förderprojekte konnten bereits unterstützt bzw. initiiert werden. Beispiele für die Förderung der Stiftung sind: Die Stipendien für die „Talente aus der Praxis“, die nach einer abgeschlossenen Ausbildung ein technisches Studium beginnen, die Auslobung des „Praktikus“-Preises für hervorragende Leistungen bei der Metall- bzw. Elektro-Ausbildung sowie die Lehrstuhlfinanzierung des in Deutschland einmaligen „Regensburg Center of Biomedical Engineering“ an der OTH Regensburg.