Gridcon® ACF im Einsatz

Einsatz im industriellen Umfeld

GRIDCON® ACF in der Automobilindustrie

Insbesondere in der Automobilindustrie finden sich heute fast ausschließlich leistungselektronische Verbraucher. In diesem Umfeld werden Fertigungsstraßen häufig mit Robotern betrieben, deren Umrichterantriebe Oberschwingungen verschiedener Frequenzen in die Elektroverteilungen einspeisen. Diese Oberschwingen führen zur Erwärmung und damit zur vorzeitigen Alterung von elektrischen Betriebsmitteln, potenziell zum Ausfall elektronischer Steuerungen, sowie der Überlastung von Transformatoren und Kabeln. Weiterhin steigt durch die Oberschwingungen der Energieverbrauch.

Der gezielte Einsatz von Aktivfiltern kann die Spannungsverzerrung in einem breiten Frequenzspektrum reduzieren. Damit werden die normativen Grenzwerte eingehalten und die Betriebsmittel entlastet.

In dem in den Grafiken dargestellten Beispiel liegen u. a. Grenzwertverletzungen der Oberschwingungen

der Ordnungen 5, 43 und 49 vor. Durch den Einsatz eines Aktivfilters werden nicht nur alle Spannungsgrenzwerte eingehalten, sondern auch die Strombelastung des Transformators um circa 500 A reduziert.

Zudem ist im industriellen Umfeld die flexible Nutzung und Erweiterbarkeit der Betriebsmittel von hoher Bedeutung. Eine vergrößerte Fertigungsstraße bedingt auch eine Erweiterung der Kompensationsleistung. GRIDCON® ACF kann mit Produktionsanlagen „mitwachsen“, indem zusätzliche Module im bereits vorhandenen Schrank eingebaut werden.

Trotz sehr unterschiedlicher Lastcharakteristik wie beispielsweise in den Fertigungsabschnitten Karosseriebau und Lackierung können dort identische Ausführungen von GRIDCON® ACF eingesetzt werden, wodurch eine niedrige Komplexität in Betrieb, Service und Beschaffung gewährleistet ist.