Geeignet für Solarzellen, Siliziumscheiben und andere Materialien: Geschäftsführer Michael Bisges (links) präsentiert mit dem Vorentwicklungsleiter Dr. Eckart Theophile die innovative Beschichtungsanlage von Reinhausen Plasma.
Mit einem bahnbrechenden neuen Beschichtungsverfahren präsentiert sich die Reinhausen Plasma (RP) GmbH, ein Tochterunternehmen der Reinhausen-Gruppe, auf dem "Würzburger Automobil Gipfel" am 9. Juli. Unter knapp 300 Innovationsideen entschied sich eine unabhängige Jury des diesjährigen NoAE (Network of Automotive Excellence) Innovationswettbewerbs u.a. für die Lösung aus Regensburg.
Mit Hilfe einer kalt.aktiven Plasmaquelle und ohne den Einsatz chemischer Lösungsmittel lassen sich temperaturempfindliche Kunststoffe, aber auch Glas, Kartonagen, Papier, Metalle, Holz oder Keramik hochpräzise und dabei umweltschonend beschichten.
Der internationale Innovationswettbewerb geht auf eine Initiative der Automobilindustrie (Audi, BMW, Daimler, Ford, Porsche, Mazda, Fiat, Mitsubishi und Toyota) zurück. Gemeinsam mit namhaften Zulieferern und Engineering-Dienstleistern suchen sie nach Lösungen, die sich durch hohen Kundennutzen auszeichnen und im Automobilbau gut umsetzbar sind. Bei den Themen standen in diesem Jahr u.a. effiziente, flexible Produktion, Effizienzsteigerung und Leichtbau im Vordergrund. Schirmherr des Innovationswettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.